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Flugplatz Halle-Oppin
06188 Oppin
Flugplatz

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FLUGPLATZGESELLSCHAFT mbH HALLE/OPPIN

Flugplatz Halle-Oppin Historie

Flugplatz Halle-Oppin Historie

Verkehrslandeplatz Halle/Oppin - Geschichte und Gegenwart

Aktivitäten zur Luftfahrt im Raum Halle entwickelten sich bereits im Jahre 1908 mit der Gründung des „Sächsisch – Thüringischen Vereins für Luftschifffahrt Halle“.

Als der Verkehrslandeplatz „Halle – Nietleben“ im Jahre 1925 eingeweiht wurde, begann eine stürmische Entwicklung der Verkehrsluftfahrt, nach heutigem Verständnis, im Mitteldeutschen Raum.


Schon 1926 erwarb die Stadt Halle Land in Schkeuditz, wo bereits ein Jahr später der „Flugplatz Halle – Leipzig“ eröffnet wurde, um der enormen Entwicklung im nationalen Flugverkehr Rechnung zu tragen. Nunmehr entwickelte sich „Halle – Nietleben“ zum Zentrum des Flugsportes mit seiner ganzen Vielfalt. Nach den Jahren des 2. Weltkrieges setzte sich die flugsportliche Entwicklung am Platz in den Jahren von 1952 bis 1968 fort.

Mit dem Aufbau von Halle-Neustadt mußte der Flugplatz Halle-Nietleben geschlossen und der Sportflug bis zum Jahre 1971 ausgelagert werden.


Nach umfangreichen Standortanalysen und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen wurde aus 19 potentiellen Standorten Oppin favorisiert und in den Jahren von 1968 bis 1971 aufgebaut. Es entwickelte sich in Oppin ein flugsportliches Zentrum für den Großraum Halle-Merseburg-Bitterfeld. Alle Felder des Flugsportes waren vertreten.


Aufgrund der Konzentration des Flugsportes im Rahmen der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) auf eine geringere Anzahl von zentralen und spezialisierten Plätzen wurde der Flugplatz Halle/Oppin, das damalige „Bezirksausbildungszentrum für Flugsport“, zum einzigen zivilen Fallschirmsportausbildungsgelände der DDR umgewandelt. Neben der Fallschirmsprungausbildung für eine Laufbahn in der NVA (vormilitärische Laufbahnausbildung), entwickelte sich in Oppin der Fallschirmsport in seiner vollen Breite.

Die Gründung des „Klubs für Fallschirmsport“ im Rahmen des Aeroclubs der DDR leitete eine Entwicklung des Fallschirmsportes, der zwischenzeitlich als Leistungssport betrieben wurde, bis hin zur Weltspitze ein. Im Zeitraum von 1972 bis 1990 wurden von Sportlern des „Klubs für Fallschirmsport“ Halle/Oppin insgesamt 31 Medaillen allein bei Weltmeisterschaften errungen.


Die Jahre 1989/1990 mit ihren gesellschaftlichen Veränderungen brachten auch für die „Fallschirmsprungschule der GST Halle/Oppin“, aber auch für den „Klub für Fallschirmsport“ grundsätzliche Veränderungen. Der Flugplatz ging in das Eigentum der Treuhandverwaltung – Abteilung Sondervermögen- über.


  • Am 20.12.1990 wurde am Platz die „Flugbetriebsgesellschaft mbH Halle/Oppin“ gegründet. Ihre damaligen Gesellschafter waren der Saalkreis, die Stadt Halle und die Gemeinde Oppin.
  • Im Januar 1992 erfolgte die Umbenennung zur „Flugplatzgesellschaft mbH“ deren Gesellschafter heute, neben den bisherigen Gesellschaftern, die Gemeinde Brachstedt und die Mitteldeutsche Baustoff GmbH Sennewitz sind.
  • Im Jahre 1992 erfolgte der Bau der Asphaltlandebahn mit einer Länge von 1.120 m und eine Breite von 30 m. Begonnen wurde auch mit dem Bau der erforderlichen Rollwege.
  • Die Ausrüstung der Lande- und Rollbahn mit einer Überflurbefeuerung, sowie einer Gleitwinkelanzeige (PAPI), sowie einem Drehfeuer, verbesserten die Flugsicherheit bei Schlechtwetter und Nachtflügen.
  • 1994 begann am Platz der Bau eines Gewerbegebietes. Die Rollwege konnten fertig gestellt werden.
  • Bereits im Jahre 1995 wurden zwei Abstellhallen mit insgesamt 28 Boxen zur Unterstellung von Luftfahrzeugen unserer Kunden gebaut.
  • Heute sind am Platz insgesamt 11 Firmen tätig, die in anspruchsvollen Berufen ca. 70 Mitarbeiter beschäftigen.
  • 1991 wurden am Platz 8.603 Flugbewegungen registriert, im Jahr 2003 schon 29.754.

Diese Zahlen und die Entwicklung mittelständischer Unternehmen am Verkehrslandeplatz Halle/Oppin unterstreichen seine positive Entwicklung in den letzten Jahren.

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